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Sambia
News - 10.10.2025

Mentale Gesundheit bei Jugendlichen: Mit Vertrauen zum Erfolg

Um die mentale Gesundheit von Jugendlichen zu stärken, integriert SolidarMed ein Peer-basiertes Programm in Berufsbildungszentren in Sambia. Dieses soll den Substanzkonsum verringern und das Bewusstsein für Geschlechtergerechtigkeit fördern. Projektleiterin in Sambia, Beatrice Chiyokoma, betont, wie wichtig es ist, solche Initiativen gemeinsam mit den Jugendlichen zu entwickeln, die davon profitieren sollen.

Neue Herausforderungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit wie psychische Belastungen und Substanzmissbrauch erfordern innovative, gemeinschaftsbasierte Ansätze, die den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden. In Sambia, wo das Durchschnittsalter bei etwa 17 Jahren liegt, greifen viele Berufslernende in schwierigen Zeiten zu Alkohol oder Drogen – eine Bewältigungsstrategie mit ernsten Folgen.

Portrait Beatrice Chiyokoma

Nach der Covid-Pandemie hat sich die mentale Gesundheit der Jugendlichen verschlechtert.

Beatrice Chiyokoma, Projektleiterin Pegisus

„Nach der COVID-19-Pandemie haben psychische Probleme bei Jugendlichen deutlich zugenommen“, erklärt Beatrice Chiyokoma. „Die verheerenden Auswirkungen wie der Verlust von Arbeitsplätzen und Angehörigen haben viele aus der Bahn geworfen. Deshalb begannen Organisationen, verstärkt Aufklärungsarbeit zu leisten und Präventionsangebote im Bereich der mentalen Gesundheit zu schaffen, um Resilienz und Bewältigungskompetenzen zu fördern.“ 

Pegisus: Das Projekt erklärt

Das Projekt Pegisus (Peer Education for Gender Inclusion and Substance use in Southern Africa) zielt darauf ab, den riskanten Konsum von Alkohol und anderen Drogen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Sambia, Simbabwe und Südafrika zu verringern und gleichzeitig die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern. 

Zwei evidenzbasierte Programme (Manhood 2.0 und RAD-PAL) werden dabei in Berufsbildungszentren integriert. Manhood 2.0 fördert ein gesundes Verständnis von Männlichkeit, während RAD-PAL junge Menschen darin unterstützt, riskante Konsummuster zu durchbrechen und gesunde Entscheidungen zu treffen. Durch die Einbindung dieser Programme in die berufliche Ausbildung wird eine besonders relevante Zielgruppe erreicht. Erste Ergebnisse, die Beatrice Chiyokoma an Konferenzen wie der «4th Global Mental Health Research Conference» präsentierte, zeigen positive Veränderungen in Bezug auf Einstellungen zu Geschlechterrollen und Drogenkonsum.

www.pegisus.org

Aus der Perspektive der Jugendlichen

Die Jugendlichen selbst haben Gruppendruck als grössten Risikofaktor für Substanzkonsum identifiziert, neben mangelnder Bildung, Arbeitslosigkeit und Armut. Zu den Folgen zählen Gewalt, sexuell übertragbare Infektionen und ungewollte Schwangerschaften. Gleichzeitig sehen sie aber auch Wege, um die Situation zu verbessern: Unterstützung durch Gleichaltrige, Zugang zu Ausbildung und Arbeit sowie Aufklärungskampagnen zu Substanzkonsum und gesunden Bewältigungsstrategien geben ihnen Hoffnung.

„Wir konnten diese Erkenntnisse gewinnen, weil wir ein Umfeld des Vertrauens und der Vertraulichkeit geschaffen haben. So fühlten sich die Jugendlichen sicher genug, offen über sensible Themen wie Alkohol- und Drogenkonsum oder riskantes sexuelles Verhalten zu sprechen“, betont die Projektleiterin.

Auf Jugendliche zugeschnittene Unterstützung

Für Beatrice ist es besonders bereichernd, gemeinsam mit jungen Menschen aus vulnerablen Gemeinschaften zu arbeiten, die selbst etwas verändern möchten. „Indem wir sie in Entscheidungsprozesse einbeziehen, erfassen wir ihre Erfahrungen und entwickeln gemeinsam kulturell relevante, altersgerechte Angebote“, sagt sie. Junge Menschen nehmen zusammen mit Gleichaltrigen aus ihrer Gemeinschaft am Programm teil, sodass sie sich gegenseitig auf ihrem Weg zu einem gesünderen Lebensstil unterstützen können. „Ich bin selbst Mutter von vier Kindern. Es erfüllt mich, Teil eines Teams zu sein, das sichere Räume für junge Menschen schafft“, erzählt sie.

Portrait Beatrice Chiyokoma

Wir kennen die Jugendlichen und bauen eine Beziehung auf.

Beatrice Chiyokoma, Projektleiterin Pegisus

Die Erkenntnisse sollen zu einer positiven Veränderung und breiteren Umsetzung beitragen: „Wenn wir positive Resultate sehen, möchten wir das Programm auf weitere Berufsbildungszentren ausweiten. Pragmatismus und Anpassungsfähigkeit sind entscheidend, damit solche Ansätze auch in anderen Regionen mit ähnlichen Voraussetzungen funktionieren.“

Ihre Spende wirkt.

Ihre Unterstützung stärkt die mentale Gesundheit von Jugendlichen und hilft ihnen, selbstbewusst durchs Leben zu gehen.

CHF
50

z. B. Informationsmaterialien für Jugendliche

CHF
80

z. B. Workshops für Eltern und Jugendliche zu Themen wie Sexualität und Aufklärung

CHF
100

z. B. ein Beitrag an die Stärkung junger Frauen

  • Gespräch zwischen Projektleiterin und einer Jungen Frau
    Beatrice Chiyokoma (Mitte) bei einer Fokusgruppe mit Jugendlichen in Sambia.
  • Gespräch zwischen Projektleiterin und einer Jungen Frau
    Das Projekt Pegisus fördert ein gesundes Verständnis von Männlichkeit, um positive Veränderungen bei den Geschlechterrollen anzustossen.
  • Gespräch zwischen Projektleiterin und einer Jungen Frau
    Nur durch Vertrauen lassen sich Themen wie mentale Gesundheit, Alkohol und Drogen offen ansprechen.
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    • Kuda Madzeke, Länderdirektor Simbabwe über Peer-Education (12.08.2025)