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e-Health | Gemeinsam lernen und Lösungen entwickeln

12.08.2019

Die elektronische Patientenakte oder die Diagnose über das Smartphone: Die digitale Gesundheit ist auch in Simbabwe Realität. SolidarMed unterstützt das Gesundheitsministerium dabei, lokale E-Health-Lösungen zu entwickeln.

e-Health hat das Potenzial, die Gesundheitsdienste auch in abgelegenen Regionen massiv zu verbessern. SoidarMed fördert einheimische Lösungen durch Hackathons.

An diesen Hackathons bringt SolidarMed das Fachwissen von medizinischem Personal mit den Fähigkeiten von einheimischen Programmieren zusammen. So entstehen praxisnahe Apps.

Monatlich bringt SolidarMed Hebammen, Programmierer, Netzwerkspezialisten, Studenten und Ärzte zusammen, um lokale Lösungen für lokale Probleme zu entwickeln. Die Fachkräfte reisen mittlerweile sogar vom 300 Kilometer entfernten Harare nach Masvingo, um an den sogenannten Hackathons teilzunehmen. So tüfteln Gesundheitsfachleute und IT-Spezialisten gemeinsam an Lösungen für Gesundheitsprobleme an Spitälern und Gesundheitszentren.

Die Hackathons sind innert kurzer Zeit zum einem Treffpunkt geworden, um E-Health-Anwendungen transdisziplinär zu entwickeln. Derzeit arbeiten die Teilnehmer an über 50 Projekten. Sie testen beispielsweise eine SMS-App, welche Patient/innen automatisch an ihren nächsten Arzttemin erinnert oder eine, welche dem medizinischen Fachpersonal bei der Diagnose und Behandlung von Patient/innen hilft. 

Für dieses Projekt verbindet SolidarMed lokales Knowhow, moderne Technologien und Trends. Wir planen nun, die Hackathons auch in anderen Projektländern zu lancieren.