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Indien

In Hyderabad, Indien, ermöglicht SolidarMed zusammen mit der lokalen Partnerorganisation Kindern und Jugendlichen von HIV- und armutsbetroffenen Familien ein Leben in Würde.

Bevölkerungsreiche Halbinsel in Südasien

Indien, eines der bevölkerungsreichsten Länder dieser Erde ist nicht das erste Land, das einem bei HIV und Aids in den Sinn kommt. In absoluten Zahlen leben 2.1 Millionen HIV-positive Menschen auf dem Subkontinent - weltweit liegt Indien damit auf Platz drei nach Südafrika und Nigeria. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung entspricht es einer Prävalenzrate von 0.35%. Damit herrscht in Indien erfreulicherweise keine generalisierte Pandemie.

Indien in Zahlen

  • Müttersterblichkeit

    167 Todesfälle auf 100'000 Geburten

  • Kindersterblichkeit unter 5 Jahren

    34,3 Todesfälle auf 1'000 Geburten

  • HIV Verbreitung

    0.35%

  • Ärzte/Ärztinnen auf 10'000 Personen

    7,8 (Schweiz: 44)

Grosses Stigma rund um HIV/Aids

HIV ist in sogenannten Brückenpopulationen oder Hochrisikogruppen, wie in Fernfahrer- oder Wanderarbeiterfamilien sowie bei Prostituierten stark vertreten. In diesen Hochrisikogruppen kommt die Prävalenz auf ebenso hohe Werte wie im südlichen Afrika. Auch leiden diejenigen, die von HIV betroffen sind, umso stärker darunter. Denn das Stigma ist in Indien noch grösser als in Afrika und die Betreuung HIV-positiver Menschen schlechter. 

SolidarMed in Indien

Die Kinder und Jugendlichen im Projekt "Asha - Hoffnung in Hyderabad" erhalten eine angemessene Gesundheitsversorgung und psychologische Betreuung. Es finden regelmässige Haushaltsbesuche und Beratungsgespräche mit den HIV-positiven Eltern der vom Projekt begünstigten Kinder statt, um Wissen über ihre Erkrankung zu vermitteln und die Therapietreue zu fördern.

Auch werden die Begünstigten in die staatliche HIV-Klinik für HIV- und CD-4-Tests, zum Abholen der Medikamente und zu den Gesundheitskontrollen begleitet. Darüber hinaus leistet SolidarMed auch Nothilfe bei der Versorgung mit den antiretroviralen Medikamenten (Kauf und Abgabe; nur wenn nicht genügend in den Kliniken vorhanden) und bei Bedarf Nahrungsmittelhilfe. Damit will SolidarMed die physische und psychische Gesundheit HIV-positiver Eltern und ihrer Kinder nachhaltig verbessern.

SolidarMed stellt zusammen mit der Partnerorganisation vor Ort, der "John Foundation", HIV-betroffenen Jugendlichen und junge Frauen ein Berufsausbildungsangebot zur Verfügung. Einige brauchen einen sicheren Ort und können erst nach einer Übergangszeit auf eigenen Beinen stehen – für sie gibt es ein sicheres, temporäres Zuhause in der Nähe der Ausbildungsstätte.

Junge Frauen machen eine Ausbildung zur Näherin, Stickerin oder Beautician oder absolvieren eine PC-Anwenderausbildung und schaffen so die Integration in den lokalen Jobmarkt. MR

Unterstützungsangebote für HIV-betroffene Kinder und deren Betreuungspersonen

Weitere HIV-betroffene Kinder aus einem speziellen Viertel gehen dank eines Schulrückkehrerprogrammes wieder zur Schule und nehmen an der täglichen Aufgabenhilfe teil. SolidarMed arbeitet eng mit ihren aidsbetroffenen Eltern oder Erziehungsberechtigten, um diese am Leben zu erhalten und die Familien zu stabilisieren. Ergänzend sorgt SolidarMed für verbesserten Schutz vor HIV und Aids in den Slums der Nachbarschaft. Durch das vorhandene Netzwerk werden Kondome verteilt und Informationen zu Safer Sex verbreitet.

HIV-betroffene Kinder nehmen in den Räumlichkeiten der John Foundation an der täglichen Aufgabenhilfe teil. MR

Kontakt

Patrick Thomas

Programme Sambia, Südafrika, Kenia, Indien

Tel. +41 41 310 66 60
p.thomas@solidarmed.ch

Projekte in Indien

SolidarMed und ihr lokaler Projektpartner, die "John Foundation" in Hyderabad, betreuen HIV/Aids-betroffene Kinder und Jugendliche, indem sie die Schulbildung durch den Betrieb von Nachhilfezentren fördert und Berufsbildungskurse durchführen.

 

Ihre Spende wirkt

Dank Ihrer wertvollen Spende erhalten Kinder und Jugendliche in Hyderabad, Indien, Zugang zu guter Schulbildung und Zukunftsaussichten. Herzlichen Dank!