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Roshni Lodhia porträtiert Känguru-Methode auf einfühlsame Weise

17.11.2020

Aufgrund des steigenden Bedarfs fehlt es auf der Frühgeborenen-Station bereits an Betten. Roshni Lodhia/SolidarMed/Fairpicture 

Arbeit mit tansanischer Fotografin

Die tansanische Fotografin Roshni Lodhia besuchte im Rahmen einer Zusammenarbeit mit SolidarMed die Känguru-Frühgeborenen-Station des Lugala-Spitals. So lernte sie das Gesundheitspersonal, die Mütter und ihre Babys kennen und es gelang ihr, eine sehr persönliche Serie an Fotos zu machen. Schon nach dem ersten Tag auf der Station zeigte sie sich überzeugt von der Arbeit von SolidarMed. «Ich habe gesehen, welch positiven Einfluss die Känguru-Methode und die Arbeit von SolidarMed auf das Leben der Kinder haben», erzählte Roshni Lodhia begeistert über Skype. Machen Sie sich in der nachfolgenden Bildergalerie selbst ein Bild davon.

Dametteilia Mtetelekas Sohn Thamson wurde mit 8 Monaten und einem Gewicht von 1 Kilo zu früh geboren. Sie waren 2 Monate lang auf der Frühgeborenen-Station. Acht Monate später ist Thomson glücklich und gesund und wiegt 5,3 Kilo. Seine Mutter freut sich: «Seht euch Thamson an, er wird bald laufen können!» Roshni Lodhia/SolidarMed/Fairpicture

Sauda Poyos Baby hatte bei der Geburt eine Asphyxie. Ihr kleiner Junge wurde 17 Tage lang auf der Frühgeburten-Einheit mit Sauerstoff versorgt. Ihrem Baby geht es jetzt bei 3 Kilo gut. Roshni Lodhia/SolidarMed/Fairpicture

Mariam Saidi mit ihrem neugeborenen Baby. Roshni Lodhia/SolidarMed/Fairpicture

Der Hautkontakt zur Mutter und das Stillen sind essenziell für die Gesundheit der Frühgeborenen. Roshni Lodhia/SolidarMed/Fairpicture

Das Baby von Scholastica Fukla wurde mit 1,6 Kilo Untergewicht geboren. Sie war mit ihm 9 Tage lang hier auf der Frühgeborenen-Station. Zuhause warten 3 Kinder auf sie. Roshni Lodhia/SolidarMed/Fairpicture

Das Frühgeborene von Pili Kitenge wurde im Alter von 6 Monaten geboren und wog 0,77 kg. Das Baby wird in der KMC-Einheit von Schwester Stanslaus genau beobachtet. Roshni Lodhia/SolidarMed/Fairpicture

Susanna Lemaks Baby kam als Frühchen in der 34. Woche mit nur 1.8 Kilo zur Welt. Zwei Wochen später bei der Nachkontrolle wiegt es bereits 2,2 Kilo. Roshni Lodhia/SolidarMed/Fairpicture

Die Pflegefachfrau Habiba Nyagongo während der Behandlung eines Frühgeborenen. Roshni Lodhia/SolidarMed/Fairpicture

Frühgeborene und untergewichtige Babys, die weniger als 1,5 Kilo wiegen, werden auf der Frühgeborenen-Station von Krankenschwester Stanslaus Mbifile genau beobachtet. Roshni Lodhia/SolidarMed/Fairpicture

Die Frühgeburten-Einheit in der Nacht. Roshni Lodhia/SolidarMed/Fairpicture

Krankenschwester Habiba Nyagongo auf der Frühgeborenen-Einheit. Die Station ist mit den Müttern und ihren Babys voll ausgelastet. Roshni Lodhia/SolidarMed/Fairpicture

Babys, die zu früh geborenen werden oder untergewichtig sind, stehen auf der der Frühchen-Station im Lugala-Spital unter besonderer Beobachtung und erhalten eine intensivere Pflege. Roshni Lodhia/SolidarMed/Fairpicture

Das Baby von Scholastica Fukla wurde mit 1,6 Kilo Untergewicht geboren. Sie war mit ihm 9 Tage lang hier auf der Frühgeborenen-Station. Zuhause warten 3 Kinder auf sie. Roshni Lodhia/SolidarMed/Fairpicture

Frühgeborene oder untergewichtige Babys werden täglich auf die Frühgeburten-Abteilung gebracht. Roshni Lodhia/SolidarMed/Fairpicture

Frühchen das Überleben sichern - im aktuellen "Fokus"

Die Frühgeborenen-Station des Lugala-Spitals in Tansania ist seit ihrer Eröffnung im Juli 2019 eine Erfolgsgeschichte. Frühgeborene Babys überleben dank der Känguru-Methode und einfachen medizinischen Massnahmen. Bereits nach wenigen Monaten an ihren Kapazitätsgrenzen muss die Station nun dringend erweitert werden.

In der aktuellen Ausgabe des "Fokus" widmen wir uns auf vier Seiten dem Thema "Känguru-Methode" und beleuchten dabei verschiedene Facetten dieser Methode.

Die tansanische Fotographin Roshni Lodhia hat sich auf die Bereiche Wildlife und Kultur spezialisiert, machte jedoch auch ihre Arbeit auf der Frühgeborenen-Station hervorragend. Michael Goima