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Känguru-Methode als Vorbild

17.11.2019

Frühchen benötigen Ruhe, Schutz und Wärme, um überleben zu können. Im Spital in Lugala richtete SolidarMed neu eine Frühgeborenen-Station nach der Känguru-Methode ein.

Die Idee dahinter ist so einfach wie effektiv: Statt der fehlenden Brutkästen spenden Mütter den Frühgeborenen durch Hautkontakt die für sie so wichtige Wärme. Zudem werden sie während sechs Monaten konsequent gestillt und wenn nötig in den ersten Tagen mit einer Sonde mit Muttermilch ernährt.

 «Wir könnten schon eine zweite Abteilung füllen», freut sich die SolidarMed-Ärzte Luna Pescia. Sie ist verantwortlich für die Station bildet das Personal aus. Mittlerweile werden aus dem ganzen Distrikt Frühgeborene und kranke Babys aus den Dörfern auf die Station gebracht, da die Mütter sehr schnell erfahren haben, dass ihre Kinder auf der neuen Station bestens betreut werden, an Gewicht zunehmen und nicht an Infektionen sterben.

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