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SolidarMed erhält Förderbeitrag im Kampf gegen COVID-19

15.05.2020

SolidarMed erhält gemeinsam mit ihren Partnern einen Förderbeitrag von zwei Millionen Franken, um mithilfe modernster Diagnoseinstrumente die Bevölkerung in Lesotho auf COVID-19 und Tuberkulose zu untersuchen.

Lesotho weist weltweit die zweithöchste Prävalenz von Tuberkulose auf.

Modernste Diagnoseinstrumente werden eingesetzt, um die Bevölkerung sowohl auf COVID-19 als auch auf Tuberkulose (TB-Pneumonie) zu untersuchen. Zum Nachweis der beiden Erkrankungen werden sowohl künstliche Intelligenz mit digitalem Brust-Röntgen als auch ein neuartiger Schnelldiagnosetest für das Corona-Virus eingesetzt. SolidarMed ist der Umsetzungspartner für diese Forschung.

SolidarMed schloss sich einem Konsortium an, dem auch das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut, FIND (Stiftung für innovative Diagnostik) und das Medizinische Zentrum der Universität Raboud mit Sitz in den Niederlanden angehören. Das Forschungsgesuch wurde von Klaus Reitner (Swiss TPH) eingereicht und mit einem Zuschuss von zwei Millionen Franken des Botnar Research Centre for Child Health ausgezeichnet.

Forschung zum Kinderwohl

Das Botnar Research Centre for Child Health (BRCCH) wurde 2019 gemeinsam von der Universität Basel und der ETH Zürich eröffnet. Das Zentrum widmet sich der Förderung der globalen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Zusätzlich zu seinen fokussierten Forschungsaktivitäten in der Kinderheilkunde lanciert das BRCCH zum ersten Mal eine Notfallinitiative zur Förderung sofortiger und pragmatischer Ansätze zur Bekämpfung der durch COVID-19 verursachten globalen Gesundheitskrise. Das BRCCH wird von der Fondation Botnar großzügig unterstützt.

Angesichts der Tatsache, dass Lesotho weltweit die zweithöchste Tuberkuloserate aufweist, ein bedeutender Schritt in der Erkennung der Krankheit. Das Projekt wird im Juni beginnen und sich über zwei Jahre erstrecken.

Emergency Response to COVID-19