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Pflegepersonal im ländlichen Sambia

10.09.2019

Das Studium für Krankenpflege findet in Sambia neu in mehreren Spitälern statt. Eine Pflegefachkraft, die diese Ausbildung schon wahrnehmen durfte, ist Thomas Chilekwa.

Vor dem Diplom: Babypflege in Katondwe.

Die theoretische Ausbildung von Pflegefachleuten und Hebammen wird neu organisiert, um die Ausbildungsqualität zu steigern.

Mutter und Tochter im Spital in Kafue, südlich der Hauptstadt Lusaka. Die WHO rechnet, dass jede Pflegefachkraft jährlich 1000 Patient/innen betreut.

Thomas Chilekwa gehört zum ersten Abschlussjahrgang dieser neuen Ausbildung, an der SolidarMed massgeblich beteiligt ist. Der Sambier erhielt während seiner Ausbildungszeit Einblick in insgesamt vier ländliche Spitäler. Sambia leidet unter einem akuten Mangel an Pflegefachleuten, nur 60 Prozent der Stellen sind besetzt. Fachleute wie Thomas sind in Sambia dringend gefragt.

Momentan arbeitet der Pflegefachmann am St. Luke’s-Spital in Mpanshya, wo er die Verantwortung für die Patient/innen vor und nach einer Operation hat. Thomas Chilekwa kümmert sich mittlerweile ebenso um die Ausbildung von Krankenpfleger/innen in seinem Spital und freut sich über die neuen Übungsräume, welche den Studierenden dank SolidarMed zur Verfügung stehen.

Das Rotationsmodell, das die Schüler/innen an verschiedene Spitäler führt, hat SolidarMed gemeinsam mit der Pflege- und Hebammenschule St. Luke’s-College erarbeitet. Das Modell wird nun von anderen Schulen im ganzen Land übernommen. «Damit dies gelingt, haben wir ein Handbuch geschrieben, mit dem dieses Ausbildungssystem auch an anderen Spitälern eingeführt werden kann», erklärt Thomas Chilekwa nicht ohne Stolz. Zu Recht: Das Projekt hat sogar die Aufmerksamkeit der nationalen Kommission für Pflege in Sambia geweckt.

Die ganze Geschichte finden Sie in unserer aktuellen Ausgabe von «Fokus».

Fokus - Ein knappes Gut

SolidarMed Fokus 03/19

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