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Südafrika: Eine Chance für Kinder

Im Rahmen des Projekts "Ilitha - Lichtblicke" in Südafrika erhalten HIV- und armutsbetroffene Kinder aus sehr armen Familien Zugang zu Bildung und Gesundheitsdiensten.

Menschen leben in bitterer Armut

Rund um die Hafen- und Autobaustadt East London (Südafrika) leben viele Menschen nach wie vor in bitterer Armut und zahlreiche Kinder in sozial höchst instabilen Haushalten in informellen Siedlungen. Mit dem Projekt "Ilitha - Lichtblicke" unterstützt SolidarMed HIV- und armutsbetroffene Kinder ganzheitlich im schulischen, psychosozialen und gesundheitlichen Bereich.

Keyfacts zum Projekt

  • Ziel des Projekts

    HIV/Aids- und armutsbetroffene Kinder und Jugendliche führen ein Leben in Würde.

  • Zielgruppen:

    966 Kinder & Jugendliche und 125 Erwachsene (Eltern); alle armutsbetroffen, viele HIV-betroffen.

  • Meilensteine

    Aufbau eines Lern- und Begegnungszentrums mit Kindergarten, Lernunterstützung für Schulkinder und Kursangebot für Eltern.

  • Methodik

    Psychosoziale und medizinische Betreuung HIV- und armutsbetroffener Kinder und ihrer Eltern; Frühstücksabgabe an der Schule und ausserschulische Lernunterstützung; Eltern-Workshops zu Kindererziehung, Alkohol- und Drogenkonsum, genderspezifischer Gewalt und Umgang mit Geld.

     

Keyfacts zum Projekt

Südafrika

Südafrika

Karte Afrika

HIV-positive Eltern und ihre Kinder werden medizinisch und psychosozial betreut.

Die Abgabe eines Frühstücks in der Schule verhindert, dass Kinder mit leerem Magen die Schulbank drücken.

SolidarMed engagiert sich seit 2017 zusammen mit der lokalen Partnerorganisation Jika Uluntu für betroffene Kinder, Jugendliche und ihre Eltern, indem sie hilft, die physische und mentale Gesundheit zu steigern.

Beim Besuch des projekteigenen Kindergartens werden die Kleinkinder in ihrer kognitiven und feinmotorischen Entwicklung gefördert.

Das Projekt in Kürze

HIV- und armutsbetroffene Kinder und Jugendliche in den informellen Siedlungen und Farmen in der Umgebung von East London, Südafrika, erfahren oft nicht die elterliche Zuneigung, Erziehung, Stimulation, schulische und medizinische Betreuung, die sie für eine gesunde Entwicklung bräuchten. Sie landen im Teufelskreis ihrer Eltern: Armut – schlechte Bildung – Arbeits- und Perspektivlosigkeit – Alkohol- und Drogenkonsum bis hin zu häuslicher Gewalt. Eine Umgebung, in der sich HIV leicht weiter ausbreiten kann. SolidarMed engagiert sich seit 2017 zusammen mit der lokalen Partnerorganisation Jika Uluntu für diese Kinder, Jugendlichen und ihre Eltern, indem sie hilft, die physische und mentale Gesundheit zu steigern, die Schulpräsenz und -leistungen der Kinder zu verbessern und die ökonomische Resilienz der Haushalte zu stärken. Damit leistet SolidarMed einen Beitrag, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen und den Kindern und Jugendlichen den Weg in eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Unterstützungsangebote im medizinischen, schulischen psychosozialen Bereich verbessern die Lebensumstände von HIV-positiven Kindern und ihren Eltern

Beim Besuch des projekteigenen Kindergartens werden die Kleinkinder in ihrer kognitiven und feinmotorischen Entwicklung gefördert. Die Abgabe eines Frühstücks in der Schule verhindert, dass Kinder mit leerem Magen die Schulbank drücken, und erhöht dadurch nicht nur ihre Aufnahmefähigkeit, sondern auch die Schulpräsenz. Ein ausserschulisches Angebot unterstützt die Schulkinder in ihrem Lernfortschritt. In Trainings erweitern die Eltern ihr Wissen bezüglich Kindererziehung und werden während der Hausbesuche durch die Sozialarbeitenden in der Umsetzung unterstützt. Parallel werden die Kinder durch ein «Manners for Minors»-Programm, Beratungsangebote und organisierte Freizeitaktivitäten in sozialen Umgangsformen geschult.

HIV-positive Eltern und ihre Kinder werden medizinisch und psychosozial betreut. So verbessern sie beispielsweise in Workshops zu HIV, TB, Alkohol- und Drogenkonsum ihren Wissensstand über diese Themen. HIV-infizierte Personen nehmen die lebenserhaltenden antiretroviralen Medikamente regelmässig ein.

Zusätzlich erlernen Erwachsene in "Financial Literacy"-Trainings die knappen finanziellen Ressourcen gezielter einzusetzen.

Ihre Spende wirkt

Dank Ihrer wertvollen Spende kann unser Team in East London die regelmässigen Haushaltsbesuche, Elternschulungen und Gesundheitschecks durchführen und den Kindern neue Möglichkeiten bieten. Herzlichen Dank!

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Nicht nur Infektionskrankheiten stellen im südlichen Afrika eine grosse Gefahr dar. Immer mehr Menschen leiden auch an chronischen Krankheiten.