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10 Jahre Botschafter - Nik Hartmann

12.12.2019

Für die Sammelaktion "Jeder Rappen zählt" reiste der Moderator Nik Hartmann Ende 2009 zum ersten Mal nach Afrika. Seither macht er sich stark für medizinische Hilfe und die Projekte von SolidarMed.

2009: Das erste Mal in Mosambik. Besuch des Gesundheitszentrums Ocua mit unserer damaligen HIV-Projektleiterin Dr. Liesbeth Kooiman.

2010: Lugala-Spital in Tansania. Nik Hartmann besucht das extrem abgelegene Spital zum ersten Mal in seiner neuen Rolle als Botschafter für Solidarmed.

2012: Für seine Reise nach Sambia nahm er den damaligen Olympiazweiten im Mountainbike Nino Schurter mit. Heute ist Nino 7-facher Weltmeister, Olympiasieger und ebenfalls SolidarMed-Botschafter.

2014: Besuch einer Schule in den Bergen Lesothos. An diesem Tag hatten die Schüler/innen frei, ihre Klassenzimmer wurden für die mobile Klinik gebraucht.

2014: Ein traditioneller Heiler machte einen Gesundheitscheck mit Nik auf seiner Reise zurück nach Maseru. In Lesotho vermittelt SolidarMed zwischen Naturheilern und den Gesundheitszentren.

2016: Gaoussou Diakité und seine Frau Marielle Jousse leben mit ihrer Tochter in Chiúre, Mosambik. Nik kehrte an einen Ort zurück, an dem er bereits war und sah, was sich in den Projekten entwickelte.

2016: Bei seinem zweiten Besuch sah er das Spital des Distrikthauptorts Chiúre. Dieses einzige Spital für knapp 200'000 Menschen gibt es erst seit wenigen Jahren. Ein Meilenstein für die Region.

2016: Als Nik die Blutbank mit den lediglich fünf Konserven sieht, spendet er spontan sein eigenes Blut. Eine kleine aber wertvolle Tat gegen die Ohnmacht, die einen bei einem Spitalbesuch ergreift.

2018: Nach einem Besuch mit SRF für den Abschluss von "Jeder Rappen zählt" reist Nik ohne Journalisten weiter nach Namuno, wo SolidarMed seit kurzem arbeitet. Die prekären Zustände im Spital haben den bereits erfahrenen Botschafter tief beeindruckt.

2018: Angehörige kochen für die Patienten des Spitals in Chiúre. Nik begeisterte sich bei jeder Reise für die kleinen Dinge, die uns die Menschen in den Projektländern trotz Armut voraus haben.

2019: Zum ersten Mal ist Nik in Simbabwe. Mit dabei ist sein Sohn Constantin. Der 17-jährige zeigt sich beeindruckt und sammelt eifrig Informationen für seine Abschlussarbeit in der Schule.

Foto: Nik Hartmann

Foto: Nik Hartmann

An einer belebten Kreuzung zwischen zwei Projektdistrikten in Mosambik kam es zum ersten Kontakt zwischen SolidarMed und dem Moderator. «Wir wollten uns über Malaria informieren. SolidarMed war damals schon sehr aktiv in diesem Bereich», erinnert sich der Journalist von SRF. Im Herbst 2018, bei seinem dritten Besuch in Mosambik, besichtigte er unweit der Kreuzung einen von SolidarMed initiierten, voll funktionsfähigen Operationssaal. «In meinen zehn Jahren als Botschafter durfte ich erleben, wie sich die Dinge klar verbessern», freut sich Hartmann.

«Toll ist, einen Ort ein zweites Mal zu besuchen. Dann sieht man die ganz konkreten Fortschritte.»

Nik Hartmann, Moderator und SolidarMed Botschafter

Bei seinen Reisen fühlt sich Hartmann als Beobachter stets am wohlsten, hält sich zurück und lässt die Eindrücke auf sich wirken. «Manchmal komme ich mir nutzlos vor, weil ich weder Arzt noch Hebamme bin. Aber was ich kann, ist, zu Hause in der Schweiz die Geschichten dieser Familien erzählen», fasst Hartmann seine Rolle als Botschafter zusammen. Dies gelang ihm beispielsweise in über einem Dutzend abendfüllender Diashows in denen er eindrücklich von den Begegnungen während seiner Reisen berichtete.

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